Jakobswege → Der Camino Primitivo → Tag 16
Tag 16 · 14 April 2019
San Marcos - Santiago de Compostela
San Marcos → Santiago de Compostela · 7 km
Der letzte Morgen auf unserem Pilgerweg begann im Nebel


Die Rúa de San Marcos in der kleinen Ortschaft San Marcos, direkt am Stadtrand von Santiago de Compostela in Galicien. Wenn man dieser Straße im Bild weiter folgt, führt sie nach wenigen hundert Metern direkt hinauf zum berühmten Pilgerhügel Monte do Gozo (Berg der Freude), von dem aus man zum ersten Mal die Türme der Kathedrale von Santiago sehen kann. Galicien ist bekannt für diesen dichten, oft mystischen Morgennebel.

Das Pilgerdenkmal auf dem Monte do Gozo (Berg der Freude) bei Santiago de Compostela. Der Ort liegt rund 4,5 Kilometer vor der Kathedrale und ist für Wanderer des Jakobswegs die traditionelle letzte Anhöhe vor dem Ziel. Es wurde errichtet, um an den historischen Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1982 sowie an den dort 1989 stattfindenden 4. Weltjugendtag zu erinnern. Zudem stellte es eine symbolische Verbindung zur Pilgerschaft des heiligen Franziskus von Assisi her. Das Monument steht auf einem großen, pyramidenartigen Betonsockel, der mit Reliefs verziert ist. Auf der Spitze befindet sich eine geschwungene Skulptur, gekrönt von einem großen Kreuz und den Figuren zweier Pilger. Das markante Denkmal existiert in dieser Form vor Ort nicht mehr. Es wurde im Jahr 2021 demontiert und entfernt.



Diese Brücke befindet sich am Fuße des Monte do Gozo im Ortsteil San Marcos. Sie führt die Straße Rúa San Lázaro (bzw. die Nationalstraße N-634) über die Autobahn. ist dies ein hochemotionaler Moment. Direkt auf dieser Brücke (genauer gesagt in der Mitte) verlässt man die ländliche Umgebung und betritt offiziell das Stadtgebiet von Santiago de Compostela. Links im Hintergrund sieht man schemenhaft im Nebel die ersten Wohngebiete des Stadtteils San Lázaro.

Eine kunstvoll bearbeitete Steinskulptur im Bereich des Monte do Gozo nahe Santiago de Compostela in Spanien. Der Stein ist als fantasievolles Gesicht mit einem schlitzartigen Mund und der eingemeißelten Aufschrift „Los derechos humanos están desnudos“ (Die Menschenrechte sind nackt) sowie einem kleinen Briefkastenmotiv („Cartas“) gestaltet.

Die Bronzestatue „El Templario Peregrino“ (Der pilgernde Templer) des spanischen Bildhauers Santiago de Santiago aus dem Jahr 1999, die am Wegesrand des Jakobswegs (Camino Francés) im Viertel San Lázaro in Santiago de Compostela steht. Sie erinnert an den Schutz und die Begleitung der Pilger auf dem historischen Jakobsweg.

Das begrünte Willkommensschild „Santiago de Compostela“ an der Plaza de la Concordia am Stadteingang des Jakobswegs in Spanien. Das Metallgitter ist mit zahllosen Pilgeraufklebern, Symbolen und Bändern geschmückt, die von Wanderern hinterlassen wurden.

Die Porta Itineris Sancti Iacobi (Tor der Wege des Heiligen Jakobus) in Santiago de Compostela. Es wurde im Jahr 2004 vom Künstler Cándido Pazos geschaffen und steht an der Zufahrt zur Stadt (nahe dem Monte do Gozo / San Lázaro), um ankommende Pilger zu begrüßen. Zu den auf den Reliefs dargestellten Persönlichkeiten gehören unter anderem: Bischof Theodemir von Iria Flavia (Entdecker des Apostelgrabes), Godescalc (Goteschalk) (Bischof von Le Puy, einer der ersten dokumentierten ausländischen Pilger), Erzbischof Diego Gelmírez (bedeutender Förderer der Kathedrale und der Stadt Compostela), Die Heilige Elisabeth (Isabel) von Portugal (Königin und berühmte Pilgerin), Dante Alighieri (italienischer Dichter, der über die Pilgerreise schrieb) und Isabel von Luzern


Die Inschrift im Stein zeigt eine Liste berühmter historischer Persönlichkeiten und Pilger des Jakobswegs nach Santiago de Compostela: Jacobo Sobieski, Dante Alighieri, Leor de Rosmirthal, Teodomiro de Iria und Juan Pablo II


Eine Kompassrose im Kopfsteinpflaster, die als symbolischer Wegweiser für den Jakobsweg dient. Diese spezifischen Markierungen befinden sich an verschiedenen Stellen in den historischen Gassen der Altstadt von Santiago de Compostela. Dieser steinerne Stern im Straßenpflaster von Santiago de Compostela ist eine symbolische Darstellung des “Sternenfelds”, dem Namensgeber der Stadt (lateinisch Campus Stellae für Compostela). Nach der Legende des Jakobswegs leitete ein leuchtender Stern im Jahr 813 den Einsiedler Pelagius (Paio) zu dem unberührten Grab des Apostels Jakobus des Älteren. Die Entdeckung dieses Grabes führte zur Gründung der weltberühmten Kathedrale und Pilgerstadt. Das Design des vierzackigen Sterns im Pflaster ähnelt einer Windrose (Kompassstern), was gleichzeitig die spirituelle Orientierung und die Ankunft der Pilger aus allen Himmelsrichtungen symbolisiert.



Das Ortsschild von Santiago de Compostela in Galizien, Spanien, dem berühmten Ziel des Jakobswegs, erkennbar an der Willkoms-Stele der Welterbestadt.

Diese filigrane Blauregen-Konstruktion (Glicinias) befindet sich am Miradoiro de Fontiñas (Aussichtspunkt Fontiñas) im gleichnamigen Viertel von Santiago de Compostela.
Die mit Schlingpflanzen bewachsene Pergola überspannt dort eine Terrasse. Von dieser erhöhten Plattform aus blickt man direkt über die Mauer auf die charakteristischen roten Hausdächer des Wohnviertels Fontiñas.

Das Museo Pedagóxico de Galicia (MUPEGA) in Santiago de Compostela (Rúa de San Lázaro 107). Es zeigt die historische Entwicklung des galicischen Schulwesens mit Klassenzimmer-Nachbauten und historischen Lehrmitteln

Canon direkt am Jakobsweg! Aber leider haben die keinen Sello…

Der Parque de Belvís in Santiago de Compostela. Der Park zeichnet sich durch seine ausgeprägten Rasen-Hänge, die symmetrisch angelegten Betontreppen an den Seiten und die historische Steinmauerstruktur im Zentrum aus. Er liegt in einem Tal (Vaguada) direkt am Rande der mittelalterlichen Altstadt, eingebettet zwischen dem historischen Viertel und dem großen Gebäudekomplex des Seminario Menor

In der Rúa do Cruceiro do Gaio in Santiago de Compostela.

Die Billigheimer sind überall…

In der Rúa de San Pedro in Santiago de Compostela. Die Schüler-Pilgergruppe läuft hier in Richtung Westen, direkt auf das historische Stadtzentrum zu. Am Ende der leicht ansteigenden Gasse führt der Weg durch das ehemalige Stadttor Porta do Camiño in die Altstadt. Ganz im Hintergrund (mittig im Bild) kann man in der Ferne bereits die markanten barocken Türme der bekannten Kathedrale von Santiago de Compostela erkennen. Die Rúa de San Pedro ist ein besonders berühmter Abschnitt, da hier unter anderem der Camino Francés (Französischer Weg) in die Stadt hineinführt.


Die Fassade der Kirche Igrexa de Santa María do Camiño ) in der historischen Altstadt von Santiago de Compostela. Sie befindet sich in der Rúa Travesa 20. Da sie direkt am traditionellen Pilgerweg liegt, gilt sie historisch als die letzte wichtige Pfarrkirche, an der Jakobsweg-Pilger vorbeikommen, bevor sie die weltberühmte Kathedrale von Santiago de Compostela erreichen.

Das historische Cruceiro do Home Santo in Santiago de Compostela in Galicien, Spanien. Es handelt sich um ein traditionelles steinig aufgebautes Flurkreuz (Cruceiro) in der Nähe des alten Konvents von Santo Domingo de Bonaval.

Der historische Praza de Cervantes in Santiago de Compostela, der an Pflastersteinen und dem zentralen Steinbrunnen erkennbar ist. Im Mittelalter diente der Platz als Hauptmarkt der Stadt. Er is benannt nach dem Dichter Miguel de Cervantes Saavedra.

Die prächtige Barockfassade des ehemaligen Benediktinerklosters San Martín Pinario (galizisch Mosteiro de San Martiño Pinario) in Santiago de Compostela. Es liegt unweit der berühmten Kathedrale und gehört zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Stadt. Die Ursprünge des Klosters reichen bis in das frühe 10. Jahrhundert zurück. Kurz nach der Entdeckung des Jakobsgrabs ließen sich Benediktinermönche an einem von Pinien bewachsenen Ort (Pinario) nieder, um die Reliquien des Apostels zu betreuen. Heute wird das riesige Gebäude unter anderem als Prieterseminar, Universitätsstandort, Museum für reigiöse Kunst und Unterkunft für Pilger und Hotel (Hospedería) genutzt. . Hier können Pilger und Touristen in den originalgetreu restaurierten, ehemaligen Zellen und Räumen der Mönche übernachten.






Der Arco de Palacio (auch bekannt als Arco del Obispo) direkt an der Kathedrale von Santiago de Compostela. Dieser gewölbte Durchgang verbindet die Praza do Inmaculada (beim Kloster San Martiño Pinario) über eine Treppe mit dem berühmten Hauptplatz Praza do Obradoiro. Wenn duman in den Tunnel hinabgeht, blickt man direkt auf den Obradoiro-Platz und den gegenüberliegenden Pazo de Raxoi (Palacio de Rajoy)


Der Plaza del Obradoiro in Santiago de Compostela, der berühmte Ankunftsort vieler Pilger auf dem Jakobsweg. Im Hintergrund ist der Pazo de Raxoi zu sehen, während rechts das historische Hospital de los Reyes Católicos (heute ein Parador-Hotel) liegt.

Der markante Pazo de Raxoi (Raxoi-Palast) an der Plaza del Obradoiro in Santiago de Compostela wurde zwischen 1766 und 1772 im neoklassizistischen Stil erbaut. Er dient heute als Rathaus und Regierungssitz.

Die prächtige barocke Westfassade der Kathedrale von Santiago de Compostela an der Praza do Obradoiro in Spanien. Sie ist das berühmte Ziel des Jakobswegs und birgt das Grab des Apostels Jakobus.

Das prächtige, im plateresken Stil geschmückte Hauptportal des Hospital de los Reyes Católicos (heute das Luxushotel Hostal dos Reis Católicos) am Praza do Obradoiro in Santiago de Compostela


Das Pilgerbüro in Santiago de Compostela. Hier warten die Pilger im Wartebereich des Pilgrim’s Reception Office (Oficina del Peregrino) in Santiago de Compostela, um nach Abschluss des Jakobswegs ihre Urkunde (Compostela) abzuholen. Die Wartenummer erscheint auf dem elektronischen Display über dem Durchgang.

Der Innenraum des Pilgerbüros in Santiago de Compostela (Oficina del Peregrino), wo Wanderer nach Abschluss ihres Jakobswegs ihre Urkunde (Compostela) abholen.

Zwei Personen vor der berühmten Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien, dem traditionellen Ziel des Jakobsweges.

Der letzte Sello

Die offizielle Pilgerurkunde (eine sogenannte Compostela oder ein Distanzzertifikat) des Jakobswegs, ausgestellt in Santiago de Compostela am 14. April 2019 für Franciscus Oeffelke, der eine Pilgerreise zu Fuß, per Pferd oder per Fahrrad über mindestens 200 Kilometer absolviert hat.

Das offizielle Distanzzertifikat (Certificado de Distancia) des Kapitels der Kathedrale von Santiago de Compostela, ausgestellt für Frank Oeffelke, das den erfolgreichen Abschluss von 315 gewanderten Kilometern auf dem Jakobsweg (Camino Primitivo) von Oviedo nach Santiago am 14. April 2019 bestätigt. Pilger die NICHT als religiösen uns spiritistischen Gründen pilgern erhalten nur diese Urkunde.

Die Procesión de la Entrada en Jerusalén (Prozession zum Einzug Jesu in Jerusalem) am Palmsonntag (Domingo de Ramos), dem 14. April 2019, in Santiago de Compostela. Die Aufnahme entstand auf der Praza da Quintana direkt an der Rückseite der berühmten Kathedrale von Santiago de Compostela. Das im Hintergrund aufragende, mächtige Steingebäude gehört zum historischen Kloster San Paio de Antealtares. Der Palmsonntag markiert traditionell den offiziellen Beginn der Osterwoche (Semana Santa) in Spanien. Die Prozession wird von der Bruderschaft Cofradía Orden Franciscana Seglar organisiert. Sie beginnt am Vormittag an der Franziskanerkirche und führt über den zentralen Platz Praza do Obradoiro hierher zur Praza da Quintana. Typisch für diesen Tag sind die Oliven- und Palmzweige, die von den Gläubigen zur Segnung getragen werden, sowie die liturgischen Gewänder in Weiß und Gelb, die Sman bei den voranschreitenden Personen im Bild sehen kann.

















Eine Gruppe von Musikern mit traditionellen Dudelsäcken (Gaita galega)



Die barocke Westfassade (Fachada do Obradoiro) der Kathedrale von Santiago de Compostela auf dem gleichnamigen Platz Praza do Obradoiro-

Ein Ausschnitt der barocken Westfassade (Fachada del Obradoiro) der Kathedrale von Santiago de Compostela. Im oberen Nischenbereich ist eine Steinstatue des Apostels Jakobus (Santiago) als Pilger zu sehen, umgeben von reich verziertem Steinreliefwerk und Gesimsen aus Granit.

Die Fassade der Facultad de Geografía e Historia der Universidade de Santiago de Compostela in Galicien. Es ist ein großes historisches Gebäude aus Stein mit klassischen Säulen und Statuen im oberen Bereich

Ein in Granitstein gemeißeltes, historisches königliches Wappen der spanischen Krone an der Facultade de Xeografía e Historia der Universidade de Santiago de Compostela

Das reich verzierte Steintor und die Wappen an der historischen Fassade des ehemaligen Jesuitenkollegs (Casa de Ejercitantes) an der Praza de Mazarelos in Santiago de Compostela, das heute als Philosophische Fakultät der Universität dient.


Das Convento de las Madres Mercedarias (auch bekannt als Convento das Mercedárias oder Mercedarias Descalzas) in Santiago de Compostela. Das im barocken Stil errichtete Gebäude stammt aus dem Jahr 1671 und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes des Jakobswegs.

Ein barockes, polychromes Hochrelief der Flucht nach Ägypten an der Außenwand des Monasterio de San Paio de Antealtares in Santiago de Compostela. Maria reitet auf einem Esel und hält das Jesuskind, begleitet von Josef mit einem Stab sowie Engeln und einer Palme.

Ein Ausschnitt der romanischen Puerta das Praterías (Silberschmiedefassade) am Südquerhaus der Kathedrale von Santiago de Compostela

Das Innere der Kathedrale von Santiago de Compostela. Zu sehen ist der Blick in das hohe, tonnengewölbte Hauptschiff mit den massiven Steinsäulen und dem einfallenden Tageslicht. Architektur und BesonderheitenLanghaus: Das Hauptschiff ist fast 100 Meter lang und über 20 Meter hoch. In der Mitte der Vierung hängt oft der berühmte Botafumeiro (das große Weihrauchfass), dessen Aufhängung an den Seilen im Gewölbe erkennbar ist.

Im Jahr 2019 befand sich die Kathedrale in einer Phase umfassender Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich. Das Ziel dieser Arbeiten war es, die Kathedrale rechtzeitig vor dem Heiligen Jahr (Año Xacobeo) 2021 vollständig in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Wegen der tiefgreifenden Sanierungsarbeiten direkt am Hauptaltar, im Querschiff und an den Gewölben war das Kirchenschiff im Jahr 2019 für Gottesdienste komplett gesperrt. Die Pilgermessen wurden in dieser Zeit in umliegende Gotteshäuser der Stadt (wie die Iglesia de San Francisco) verlegt.





Genau in der Mitte des Bildes sieht man das lange, von der Kuppel herabhängende Seil. Normalerweise ist daran der riesige, weltberühmte Weihrauchkessel befestigt, der spektakulär durch das Querschiff geschwenkt wird. Aufgrund der Bauarbeiten und der Schließung des Hauptschiffs war der Botafumeiro im gesamten Jahr 2019 außer Betrieb gesetzt und abmontiert.

Ausschnitt des prächtigen barocken Hochaltars bzw. Altarretabels in der Kathedrale von Santiago de Compostela

Die bronzefarbene Inschriftentafel mit der lateinischen Aufschrift „Sepulcrum Sancti Iacobi Gloriosum“ (Das herrliche Grab des heiligen Jakobus), die sich an der Krypta mit den Reliquien des Apostels Jakobus in der Kathedrale von Santiago de Compostela befindet.

Der silberne Reliquienschrein in der Krypta der Kathedrale von Santiago de Compostela enthält die traditionell dem Apostel Jakobus dem Älteren zugeschriebenen Gebeine. Er befindet sich unter dem Hochaltar und ist das zentrale Ziel für Millionen von Pilgern auf dem Jakobsweg.


Die bronzene Inschriftentafel am Grabmal des Bischofs Teodomiro (Theodemir) von Iria Flavia in der Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien. Die lateinische Inschrift erinnert an den im 9. Jahrhundert lebenden Bischof, dem die Entdeckung des Grabes des Apostels Jakobus zugeschrieben wird. Die Inschrift lautet übersetzt: „In Erinnerung an Teodomirus, Bischof der ierschen Sede, und an die Entdeckung des Grabes des heiligen Jakobus des Apostels in Compostela“. : Bischof Teodomiro (819–847 n. Chr.) gilt als derjenige, der das angebliche Grab des Apostels Jakobus (Santiago) im frühen 9. Jahrhundert entdeckte und damit den Grundstein für den Jakobs-Pilgerweg legte. Seine sterblichen Überreste wurden 1955 bei Ausgrabungen in der Kathedrale gefunden.


Schokoladenmanufaktur in der Altstadt von Santiago de Compostela


Die erste Paella in 2 Wochen in Spanien! Endlich mal kein Pilgermenu!


Das Monumento a Castelao (Denkmal für Castelao) im Park Carballeira de Santa Susana in Santiago de Compostela. Die Skulptur aus Stein wurde im Jahr 1995 von dem galicischen Künstler Francisco Leiro (Paco Leiro) geschaffen und ehrt den Politiker, Schriftsteller und Künstler Alfonso Daniel Rodríguez Castelao

Die IIglesia de Santa Susana (Kirche der Heiligen Susana) im Park Alameda in Santiago de Compostela, Spanien. Das steinerne Gebäude mit seinem charakteristischen Glockenturm stammt in seiner heutigen Form aus dem 17. und 18. Jahrhundert, geht aber auf eine Weihe aus dem Jahr 1102 zurück. Die heilige Susana teilt sich seit Jahrhunderten mit dem Apostel Jakobus das Patronat der Stadt Santiago de Compostela. Sie wurde um das Jahr 280 n. Chr. in Rom geboren und war die Tochter des christlichen Adligen Gabinus sowie die Nichte des damaligen Papstes Caius. Weil sie weder ihren Glauben aufgeben noch die römischen Götter anbeten wollte, wurde sie um das Jahr 295 n. Chr. unter der Herrschaft von Diokletian durch das Schwert hingerichtet. Im Jahr 1102 ließ der Erzbischof Diego Xelmírez die Reliquien der Heiligen Susanna aus Braga nach Galicien überführen und weihte ihr zu Ehren diese Kirche, um die Gebeine dort aufzubewahren.

An der Costa de San Marcos am östlichen Stadtrand von Santiago de Compostela. Der Blick geht hier steil bergab in Richtung des Stadtviertels San Lázaro. Diese Straße ist ein markanter Teil des berühmten Camino Francés (Französischer Jakobsweg). Pilger, die kurz zuvor den Aussichtspunkt auf dem Monte do Gozo passiert haben, laufen genau diese Straße hinunter, um das eigentliche Stadtgebiet von Santiago zu betreten. Am Ende überqueren die Pilger die Straße an der Porta do Camiño (dem alten Stadttor). Erst ab dort, innerhalb der historischen Altstadtmauern, geht es über die Rúa das Casas Reais wieder leicht bergauf, bis man schließlich den großen Platz vor der Kathedrale von Santiago de Compostela erreicht

Blick auf die historische Altstadt und die Kathedrale von Santiago de Compostela






Eine Bronzestatue des bekannten spanischen Schriftstellers Ramón María del Valle-Inclán, die im Parque da Alameda in Santiago de Compostela in Spanien sitzt. Das Kunstwerk wurde von dem Bildhauer César Lombera geschaffen.

Blick aus dem Herbergsfenster. Die sehr populäre Prozession der “Borriquita” (Einzug Jesu auf dem Esel) durch die historischen Gassen der Altstadt. Die gläubigen Teilnehmer, die auf dem Bild zu sehen sind, heißen Nazarenos (Büßer). Ihre Gewänder sind typisch für die spanischen Bruderschaften (Cofradías). Sie tragen lange Tuniken und die charakteristische spitze Kopfbedeckung, den sogenannten Capirote. Die roten Capirotes und Gewänder sind das Erkennungszeichen der jeweiligen Bruderschaft, die diese spezifische Prozession organisiert oder begleitet. Sie tragen Trommeln und führen den feierlichen Zug musikalisch an. Die Bruderschaften (spanisch Cofradías oder Hermandades) spielen eine zentrale Rolle bei den traditionellen Prozessionen der Semana Santa (der Karwoche) in Spanien. Die Mitglieder der Bruderschaften, die sogenannten Nazarenos (Büßer), nehmen an den Prozessionen teil, um für ihre Sünden zu büßen. Die charakteristischen spitzen Kapuzen stammen aus der Zeit der Spanischen Inquisition. Sie dienten dazu, die Identität der büßenden Person zu verbergen, da der Akt der Buße als eine intime Angelegenheit zwischen Mensch und Gott gilt und nicht der persönlichen Zurschaustellung dienen soll. Jede Bruderschaft trägt ihre eigenen traditionellen Farben. Häufig symbolisiert Rot das Blut Christi, Weiß den Frieden und Schwarz die Trauer.








Abendessen… Tosta de Roxóns e Queso San Simón: 6,50 € Mit Chicharrones (Schinken/galicischem Pulled Pork) und geräuchertem San-Simón-Käse auf Toast. Hamburguesa de Carne: 9,00 € Mit Käse, Kirschmarmelade, Salatmix und Pommes frites. Hamburguesa de Polo: 8,00 € Hähnchenburger mit Curry-Mayonnaise, roten Zwiebeln, Rucola, kandierten Tomaten und Pommes frites. Sandwich Vexetal de Espinacas: 7,00 €V egetarisches Spinatsandwich (im Curry-Rosinen-Brot) mit Tomatensalsa, Ei und Basilikumöl, serviert mit Pommes frites.

Das Schild des Pub Modus Vivendi in der Altstadt von Santiago de Compostela in Spanien. Ältester Pub in Galizien, eröffnet im Jahr 1971. Befindet sich in den ehemaligen Stallungen eines Herrenhauses aus dem 18. Jahrhundert. Bekannt für seine höhlenartige Atmosphäre, Steingewölbe und Live-Musik.

Eine Anordnung von handgefertigten Miniaturfiguren oder Souvenirs, die Büßende oder Nazarenos einer spanischen Karwoche-Bruderschaft (Cofradía) in traditioneller Tracht mit spitzen Kapuzen (Capirote) darstellen und Musikinstrumente wie Trompeten und Hörner spielen.



Der letzte Sello
