JakobswegeDer Camino Primitivo → Tag 17

Tag 17 · 15 April 2019

Santiago de Compostela

Santiago de Compostela → Santiago de Compostela

Da wir den Bus für die Rückfahrt im Voraus gebucht hatten, blieb und noch ein Tag in Santiago de Compostela. Wir nutzen ihn zum ausschlafen und Sightseeing. Hier noch ein paar Bilder aus Santiage de Compostela und von der Rückreise am nächten Morgen

Blicke aus dem Herbergszimmer

Dieses Graffiti befindet sich im Stadtviertel Conxo im Süden von Santiago de Compostela

Diese Figurk zeigt den heiligen Pelagius von Córdoba (San Paio) an der Fassade des Monasterio de San Pelayo de Antealtares in Santiago de Compostela. Die Skulptur stellt den jungen Märtyrer mit einer Märtyrerpalme und einem Schwert dar. Eine Palmblatt-Nachbildung und ein diagonal durch den Hals beziehungsweise die Brust verlaufendes Schwert sind Symbole seines Martyriums.

Der Uhrturm (Torre del Reloj) und Teile der Außenfassade der Kathedrale von Santiago de Compostela, während dort Bauarbeiten mit einem großen gelben Kran stattfinden.

Das Bild zeigt romanische Steinskulpturen von Propheten, Aposteln und biblischen Figuren an der Heiligen Pforte (Porta Santa) der Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien. Die Figuren aus dem 12. Jahrhundert stammen ursprünglich aus dem ehemaligen romanischen Chor der Kirche

Blick in das Innere der Kathedrale von Santiago de Compostela, genauer gesagt auf den dreigeschossigen Wandaufbau des Querhauses mit massiven Rundpfeilern, Emporen und dem tonnengewölbten Obergaden.

Der prunkvolle silberne Reliquienschrein des Apostels Jakobus des Älteren in der Krypta der Kathedrale von Santiago de Compostela in Galicien

Die Heilige Pforte (Puerta Santa) an der Ostseite der Kathedrale von Santiago de Compostela (zur Rúa da Acibecheria ausgerichtet). Die bronzenen Reliefs an der Türflügelinnenseite stellen Szenen aus dem Leben des Heiligen Jakobus dar, wie etwa seine Ankunft per Schiff und seine Enthauptung. Nur während des Heiligen Jakobusjahres (wenn der Jakobstag, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt) oder bei außerordentlichen Jubiläen ist diese Tür geöffnet.

Das Innere der Kapelle Santa María la Antigua de la Corticela, der ältesten Kapelle und einst separaten Kirche, die heute in die Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien integriert ist. Sie befindet sich an der Nordostseite der Kathedrale.

Eine bemalte Marienstatue mit dem Jesuskind in der Kirche Santa María de la Corticela in Santiago de Compostela. Maria trägt eine Krone und hält das Jesuskind auf ihrem Arm, während im Hintergrund ein verziertes Bleiglasfenster und eine Natursteinwand zu sehen sind.

Das Bild zeigt das Tímpano der Schlacht von Clavijo (Batalla de Clavijo) im südlichen Querschiff der Kathedrale von Santiago de Compostela. Es stellt den als Ritter (Santiago Matamoros) erscheinenden Apostel Jakobus dar, wie er der Überlieferung nach im Jahr 844 in die Schlacht eingreift.

Die markante, etwa 72 Meter hohe Torre de la Berenguela (auch Uhrturm oder Torre del Reloxo genannt) der Kathedrale von Santiago de Compostela

Ein Ausschnitt der barocken Hauptfassade (Fachada do Obradoiro) der Kathedrale von Santiago de Compostela, die das traditionelle Endziel des Jakobswegs darstellt. Im Zentrum des oberen Giebelbereichs steht eine steinerne Statue des Apostels Jakobus als Pilger mit Stab, flankiert von seinen Jüngern Athanasius und Theodore.

Das Bild zeigt eine Auslage mit zahlreichen handgefertigten Miniaturfiguren von Büßern (Cofrades) in traditionellen Spitzhüten (Capirote), wie sie bei Prozessionen der spanischen Karwoche (Semana Santa. Die spitzen Hüte werden als Capirotes bezeichnet und haben eine jahrhundertealte, tief religiöse Symbolik. Das Design ist der Coroza nachempfunden – einem spitzen Papphut, den Verurteilte während der Spanischen Inquisition zur öffentlichen Demütigung tragen mussten. Im 17. Jahrhundert griffen die katholischen Bruderschaften diese Form auf und wandelten sie in ein freiwilliges Symbol der Buße um. Die Stoffkapuze verhüllt das Gesicht komplett, damit die Identität des Büßers verborgen bleibt. Es geht darum, dass der Einzelne seine Sünden in aller Demut vor Gott bereut, ohne dass seine Person oder sein gesellschaftlicher Status im Vordergrund stehen. Die steile, nach oben ragende Spitze der Haube symbolisiert den Weg der Seele und der Gebete hinauf zum Himmel. Jede Prozession wird von einer bestimmten Bruderschaft (Cofradía) organisiert, die ihre eigenen, traditionellen Gewandfarben trägt. Die Farben besitzen eine tiefe liturgische Bedeutung: Lila / Violett: Die klassische Farbe der Fasten- und Passionszeit. Sie steht symbolisch für Buße, Besinnung, Reue und die Trauer über das Leiden Christi. Rot: Symbolisiert das Blut Christi, das er bei der Kreuzigung vergossen hat. Es erinnert an sein Opfer und sein Martyrium. Weiß: Steht traditionell für Reinheit, Frieden, das Licht und die Hoffnung auf die Auferstehung. Schwarz: Ausdruck tiefster Trauer und des Schmerzes über den Tod Jesu. Diese Farbe wird besonders häufig bei den stillen Prozessionen am Karfreitag getragen. Blau: Repräsentiert den Himmel sowie die Reinheit und göttliche Liebe, oft direkt mit der Jungfrau Maria verknüpft. Grün: Steht im christlichen Kontext für die Hoffnung (insbesondere auf die Auferstehung) und das ewige Leben. Die Farbe Gelb steht in diesem christlichen Kontext meist für das Licht Christi und die Auferstehung: Sie symbolisiert den Triumph des Lebens über den Tod, die göttliche Erleuchtung und das göttliche Licht. In manchen Bruderschaften (Hermandades) wird sie getragen, um die Beständigkeit im Glauben sowie theologische Weisheit darzustellen.

Die barocke Hauptfassade der Kirche des ehemaligen Klosters Mosteiro de San Martiño Pinario in Santiago de Compostela.

Blick auf die Rúa das Hortas in Santiago de Compostela in Galicien, Spanien. Diese historische und gepflasterte Straße gilt als der Beginn des Pilgerwegs Camino Fisterra-Muxía.

Der Eingangsbereich der Iglesia de San Francisco (Franziskanerkirche) des Monasterio de San Francisco in Santiago de Compostela. Die Fassade ist im Barockstil gehalten und zeigt eine Statue des heiligen Franziskus über dem Portal. Die Ursprünge des Klosters reichen bis in das Jahr 830 zurück. König Alfons II. von Asturien gründete die Anlage ursprünglich, um den Schutz und die Verehrung der frisch entdeckten Gebeine des Apostels Jakobus zu sichern. Die ersten Bewohner waren Benediktinermönche, die den liturgischen Dienst am Grab des Apostels versahen. Im Jahr 1495 nutzte Gómez de Marzoa einen Teil des Komplexes, um eine Schule für arme Studenten zu gründen, was als einer der historischen Keimzellen der späteren Universität von Santiago de Compostela gilt. Heute beherbergt das funktionierende Klausurkloster zudem ein bedeutendes Museum für sakrale Kunst (Museo de Arte Sacro). Darin wird unter anderem der ursprüngliche Altar aufbewahrt, der das Grab des Apostels Jakobus in der Frühzeit schmückte.

Das Monument für den heiligen Franz von Assisi aus Granitstein, das sich im historischen Zentrum von Santiago de Compostela in Galizien, Spanien, nahe dem dortigen Franziskanerkloster befindet.

Der prachtvolle barocke Hauptaltar in der Kirche des Monasterio de San Francisco (Franziskanerkloster) in Santiago de Compostela.

Die reich verzierte, barocke Hauptfassade (Praza do Obradoiro) der Kathedrale von Santiago de Compostela

Die Straße Rúa da Caldeirería im historischen Zentrum von Santiago de Compostela früh morgens auf dem Weg zum Busbahnhof

Ein Pilger der im Busbahnhof von Santiago de Compostela auf den Bus wartet…

Ein typischer Wanderstock auf dem Jakobsweg

Bei diesem Gericht handelt es sich um Chorizo a la sidra (in spanischem Apfelwein geschmorte Paprikawurst), kombiniert mit Kartoffeln. Die würzig-saure Alkoholsauce basiert in der klassischen Tapas-Küche meist auf spanischem Cidre (Sidra Natural) oder trockenem Weißwein. Beim Kochen verbindet sich der Alkohol mit dem austretenden, paprikareichen Fett der Chorizowurst zu einer sämigen, tiefroten Sauce. Serviert in einer Autobahnraststätte Nähe San Sebastian.

Die Atlantikküste

Das Fußballstadion San Mamés (Heimstätte von Athletic Bilbao) in Bilbao. Das moderne Gebäude links prägt die Szene an einer städtischen Straße mit Fußgängerüberweg