Jakobswege → Der Camino Primitivo → Tag 14
Tag 14 · 12 April 2019
Melide - Salceda
Melide → Salceda · 27 km
Wie immer zuerst mal frühstücken…

Die Casa do Concello (das Rathaus) von Melide an der Praza do Convento. Ursprünglich diente der Komplex als Bildungseinrichtung und Schule. Das Erdgeschoss wurde damals für Ställe und Keller genutzt, während sich im Obergeschoss die Klassenzimmer und Wohnräume befanden. : Seit 1960 dient das Gebäude offiziell als Sitz der Stadtverwaltung (Casa do Concello). Unmittelbar links an das Rathausgebäude schließt sich die dazugehörige barocke Kapelle San Antón (Capela de San Antón) mit ihrem kleinen Glockenturm an.

Die Fassade der Iglesia de San Pedro (Kirche des Heiligen Petrus) in Melide.

Diese Statue befindet sich an der Plaza del Convento (auch bekannt als Praza do Convento) im Zentrum von Melide. Die Madonnenstatue mit dem Jesuskind thront auf einem historischen, achteckigen Steinbrunnen direkt auf dem Platz, unweit der bekannten Kirche Sancti Spiritus und dem Rathaus (Casa do Concello).



Im kleinen, ländlichen Vorort Vitiriz, nur wenige Kilometer östlich des Stadtzentrums von Melide. Der Weg führt hier flach an typisch galicischen Steinmauern, Weiden und einem alten Brunnenhäuschen (links im Bild) vorbei.


Eine idyllische Flussquerung mit großen Trittsteinen (Poldern) über den Río Catasol am Camino de Santiago (Jakobsweg) auf der Etappe zwischen Melide und Arzúa in Galizien.

Die Iglesia de Santiago de Boente (Kirche des Apostels Jakobus) im Ort Boente aus dem 12. Jahrhundert.






Ribadiso in Sicht


Die Capela da Madalena (Kapelle der Magdalena) in Arzúa. Im 14. Jahrhundert erbaut, diente das frühere Kloster vor allem der Aufnahme und Betreuung von Pilgern.

Die Steinfassade der Iglesia de Santiago de Arzúa (Jakobskirche) in der galizischen Stadt Arzúa, einem bekannten Etappenort am Jakobsweg.

Dieser Steinbrunnen (Monumento ó gandeiro, ó gando e ós tratantes) steht auf der Praza de Galicia in Arzúa in der Provinz A Coruña. Er wurde 1986 vom Künstler Fernando García Blanco geschaffen und ehrt die Viehzüchter, den Viehhandel sowie die Kühe der Region, die für ihren berühmten Arzúa-Ulloa-Käse bekannt ist.

Der zentrale Hauptplatz Praza de Galiza direkt im Stadtzentrum von Arzúa. Der rechteckige Platz liegt unmittelbar neben der markanten Ortskirche Igrexa de Santiago de Arzúa und dem Rathaus (Concello). Er ist bei Pilgern auf dem Jakobsweg (Camino Francés) ein sehr bekannter und beliebter Ort für eine Pause im Schatten der charakteristisch beschnittenen Platanen. Im Hintergrund auf dem Foto (etwas links von der Mitte) ist zudem die Cafetería Os Casqueiros zu sehen.







Dieser historische Steinbrunnen ist die bekannte Fonte dos Franceses (auch Fuente de los Franceses genannt). Sie befindet sich direkt am Camino Francés (Jakobsweg), nur wenige Gehminuten hinter dem Ortsausgang von Arzúa in Richtung O Pedrouzo / Santiago de Compostela. der klassischen Tagesetappe in Arzúa. Nachdem man den historischen Ortskern bergab über gepflasterte Wege verlassen hat, führt der offizielle Pilgerweg linker Hand auf einen Schotter- und Erdweg. Direkt an diesem Wegabschnitt (kurz vor dem Weiler As Barrosas und dem Bach Rego Vello) liegt der Brunnen auf der rechten Seite. Es handelt sich um den Nachbau einer historisch bedeutsamen Quelle, an der sich seit Jahrhunderten die Pilger (traditionell vor allem die aus Frankreich kommenden, daher der Name) erfrischen.

Dieser Gedenkstein befindet sich auf dem Camino de Santiago (Jakobsweg) in Galicien, Spanien. Er ist dem Priester Ramón Barros Seoane gewidmet, welcher der Gemeinde San Francisco Javier in A Coruña angehörte und am 23. Juli 1996 auf dem Pilgerweg verstarb. Das Denkmal ist ein markanter Haltepunkt direkt am Wegesrand für Pilger, die sich auf den letzten Etappen in Richtung Santiago de Compostela befinden.
Die Inschrift lautet übersetzt: Jakobsweg 1996. Du hast deinen kurzen priesterlichen Dienst beendet, während du den Weg mit uns gegangen bist. Du hast dein Leben bis zum letzten Moment in den Dienst für die Mitmenschen gestellt! Die Pfarrei San Francisco Javier in A Coruña wird deine Zeit unter uns niemals vergessen! Die Spuren des Herrn sind nicht unsichtbar… dein Leben ist eine davon! 22. Juli 1996 – Don Ramón Bado Seane (Mayordomo / Verwalter) Bibelzitat am Ende: „Wer sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.“ (Matthäus 16,25)







Ein Mitpilger aus Frankreich den wir schon öfter trafen…





Autobahnanschluss für moderne Pilger…



Spanische Schüler beim Pilgerausflug mit Gepäcktransport von Hotel zu Hotel…





Dieser schmale, von Steinmauern gesäumte Kopfsteinpflasterweg befindet sich im kleinen galicischen Dorf Vilouriz. Das Foto zeigt eine typische Passage auf der 11. Etappe des Camino Primitivo, die von San Romao da Retorta nach Melide führt. Kurz nach diesem urigen, gepflasterten Abschnitt durch das Zentrum von Vilouriz führt der Weg weiter über landschaftlich reizvolle Naturpfade in Richtung des nächsten Weilers Vilamor, bevor er schließlich in Melide auf den bekannten Hauptweg (Camino Francés) trifft.


Die bekannten Pilger-Bar Casa Tía Dolores in Ferreiros (Galicien). Der Ort ist berühmt für seine markante Dekoration mit Tausenden von Bierflaschen, auf denen Pilger ihre Unterschriften und Wünsche hinterlassen haben.












Die Pensión Albergue Alborada in Salceda, Gemeinde O Pino, Provinz A Coruña, Galizien wo unser heutiger Tag endet und wir übernachten werden.

Unsere Herbergsmutter

Samen für Caldo Galega Kohl…

AUf der anderen Straßenseite: Das Restaurante Mesón A’Esquipa, ein traditionelles galizisches Restaurant und eine Parrillada (Grillrestaurant) in O Pino.








Damit endet unsere vorletzte größere Etappe hier in Salceda.