Bally · 1976
Night Rider

Ebenso wie beim Vorgänger Freedom gab es auch beim Night Rider eine Version mit elektromechanischer Steuerung (1976), die ein Jahr später um die Variante mit elektronischer Steuerung ergänzt wurde.
Der Night Rider erreichte mit einer Produktion von 11.155 Stück, davon 4.155 EM- und 7.000 SS-Modelle, recht passable Verkaufszahlen.
Das Spielfeld des Night Rider präsentiert sich durch den absolut symmetrischen Aufbau sehr übersichtlich und mit kräftigen Farben. Im oberen Bereich befinden sich ein Kugelfangloch mit Zufallswertung, drei Schlagtürme und zwei Spinner. In der Mitte sind zwei Fallzielbänke mit je fünf Targets genau einander gegenüber angeordnet. Hier können durch komplettes Versenken der Fallziele die Extraball-Lampen in den seitlichen Outlanes beleuchtet werden. Ein nochmaliges Versenken der Ziele gewährt dann direkt den Extraball bzw. ein Freispiel.
Durch das offene, weite Spielfeld sind gut gezielte Schüsse möglich.
Das Trucker-Thema als Motiv ist im Night Rider in vielen Details wiedergegeben worden.
Im Kontrast zum harten Fernfahrer-Alltag wird jedoch die Polizei karikiert: auf der Buntglasscheibe ist ein Polizeiauto mit einem (Teddy-)Bären als Polizisten zu sehen.
Künstler Paul Faris versteckte seine Unterschrift im Funkgerät auf der Scheibe.
Ausgerüstet war die elektronische Variante des Night Rider mit der ersten MPU AS-2518-17 sowie dem Netzteil AS2518-18.
Zur Klangerzeugung wurde noch ein Glockenspiel verwendet.
Aus der alten Seite übernommen, von Frank noch nicht gegengelesen.


[Bilder in Originalgröße folgen von Frank: Backglas, Spielfeld, Maschine]