Bally · 1979
Harlem Globetrotters

Am 7. Januar 1927 war der erste öffentliche Auftritt eines amerikanischen Basketballteams, das später unter dem Namen “Harlem Globetrotters” weltberühmt wurde.
Zu Beginn nannte sich das Team, das nur aus schwarzen Spielern bestand, “Savoy Big Five”. Kurz darauf wurde die Mannschaft in “Harlem Globetrotters” umbenannt, in Anlehnung an den bekanntesten “schwarzen” New Yorker Stadtteil Harlem, obwohl keiner der Spieler von dort stammte.
Bis in die späten 30er Jahre waren die “Harlem Globetrotters” ein ernsthaftes Basketballteam, begannen jedoch bald, mit Tricks und Showeinlagen das Publikum zu begeistern.
Nach Ende des zweiten Weltkriegs tourten die “Harlem Globtrotters” um die ganze Welt. Das größte Publikum hatten sie am 22. August 1951 im Berliner Olympiastadion mit 75000 Zuschauern, ein bis heute ungebrochener Rekord für ein Basketballspiel. 1977 spielten die Globetrotters ihre 50. Saison.
Das Team der Harlem Globetrotters hatte bis heute über 20000 Spiele in über 100 Ländern rund um den Globus.
Künstler Greg Freres setzte das Motiv der Harlem Globetrotters auf ziemlich humorvolle Weise in diesem Flipper um. Davon zeugen viele Details auf dem Spielfeld und den Plastics.
Neben diesem Humor war es aber auch die geniale Anordnung einzelner Features der damaligen Zeit, die zur Popularität beitrugen.
Das Spielfeld beginnt am oberen Rand mit einem Kugelfangloch, wo die ständig wechselnden G-L-O-B-E Buchstaben zu sammeln sind, darunter befindet sich eine Kombination aus drei Schlagtürmen. Fast in der Spielfeldmitte sind die zwei zentralen Spinner angeordnet, die den Bonus erhöhen. Links davon ist noch ein dritter Spinner mit unterschiedlicher Punktewertung zu finden. Auf der rechten Seite sind vier In-Line Fallziele angeordnet, die schon im Paragon mit Erfolg eingesetzt wurden. Diese erhöhen den Bonus-Multiplikator und geben, wenn vollständig versenkt, den Weg zu einem weiteren Kugelfangloch mit 25.000 Punkten und anschließendem Special frei.
Am linken Spielfeldrand sind fünf Ziele mit den Gesichtern von bekannten Spielern zu treffen. Wenn diese komplett beleuchtet sind, wird der Wert für das Slam-Dunk-Shot Target auf der rechten Seite erhöht, an dem auch der Extraball gewonnen werden kann.
Erwähnung finden müssen auch noch die Flipperfinger, von denen zwei auf der linken Seite direkt übereinander angeordnet sind. Gemeinerweise kann der Ball aber zwischen ihnen hindurch ins “Aus” gehen, wenn man wie gewohnt versucht, den Ball mit dem unteren Flipper zu halten.
Technisch reiht sich dieser Flipper nahtlos in die Reihe der ersten Bally-Generation ein. Er verfügt, wie alle Flipper dieses Jahrgangs, über ein Soundmodul AS2518-32, eine MPU AS2517-35 und das Power Supply Module AS2518-18.
Gebaut wurden von diesem im Jahr 1978 erschienenen Flipper 14550 Stück.
Aus der alten Seite übernommen, von Frank noch nicht gegengelesen.


[Bilder in Originalgröße folgen von Frank: Backglas, Spielfeld, Maschine]