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Tag 1 · 12 Mai 2023
Porto – Macieira da Maia
Porto → Macieira da Maia · 15 km

Am nächsten Morgen machten wir dann erst einmal Stop in Moreia um in einem kleinen Café zum Frühstücken, in unserem Fall ein getoastetes Croissant mit Schinken-Käsefüllung und ein Café Americano.

Dann ging es los, vorbei an alten Friedhöfen mit den typischen Gruften, zum größten Teil auf einer alten Römerstraße mit ihrem alten Steinbelag durch etliche kleine Dörfer.


An den Wänden eines Cafés bewunderten wir die liebevolle Gestaltung mit Pilgerbezug und dem Hinweis “Kleine Schritte in die richtige Richtung können der größte Schritt deines Lebens sein”.

Überall in den Gärten am Weg blühen Zitronen- und Orangebäume.

Rainer hatte Schwierigkeiten sich unserem Tempo anzupassen. Seit dem Start in Faro ist er im Turbogang gelaufen, 25-35 Km pro Tag. Nun musste er erst pilgern lernen, max 15-20 Km pro Tag. Beim Laufen hat man (sofern man nicht gerade eine Stadt durchquert) viel Natur und Ruhe. Man konzentriert sich auf den Weg und die Umgebung. An jeder Kreuzung zeigt dir ein gelber Hinweispfeil den Weg. Diese Pfeile findet man an Häusern, Mauern oder Wegsteinen meisst als angebrachte Kachel, aber auch an Bäumen und Masten, dann aufgemalt. In Gião an einer Tankstelle stand dann ein Stempelkasten zum Selber-stempeln.

Viele Kirchen wie die Igreja Paroquial in Gião sind kunstvoll verkachelt und so wetterfest gemacht worden.

Der erste Pilgertag endete in Maciera da Maia in der Herberge Casa da Laura. Dort trafen wir einige weitere Pilger bei einem Glas Likör, welches der Herbergsvater spendiert hatte:
Francesco aus Brasilien mit seinem Schwager Roberto aus Italien, Martin aus München und einen Pilger aus Frankreich der uns akzentfrei mitteilte er spreche kein Deutsch…
