FlipperBally

Bally · 1978

The Six Million Dollar MAn

The Six Million Dollar MAn, Backglas

1978 entschied sich Bally-Chef Norman Clark dazu, auf Grundlage der 1974 gestarteten erfolgreichen Fernsehserie “The Six Million Dollar Man” einen Flipper zu bauen. Und was lag näher, als aufgrund des Namens einen 6-Mann-Flipper herauszubringen.
Der Six Million Dollar Man war jedoch nicht der erste Flipper für sechs Spieler: bereits 1966 brachte Bally mit dem Six Sticks den ersten 6-Mann-Flipper auf den Markt. Der Six Million Dollar Man jedoch war und ist der einzige elektronische Flipper mit sechs Displays. Einzig einige neuere Dot-Matrix-Flipper bieten - nach technischen Anpassungen - die Möglichkeit, daß sechs Personen spielen können.

Die Geschichte und Fernsehserie von “Der 6 Millionen Dollar Mann” (deutscher Titel) basiert auf dem Roman “The Cyborg” von Martin Caidin.
Lee Majors spielte über fünf Jahre die Rolle des Colonel Steve Austin, einem Testpiloten, der bei einem Absturz das linke Auge, den rechten Arm und beide Beine verlor. In einer 6 Millionen Dollar teuren Operation wurden ihm ein künstliches Auge mit eingebauter Kamera, ein bionischer Arm und zwei bionische Beine verpflanzt, die ihm übermenschliche Fähigkeiten verliehen. So ausgestattet übernahm er schwierige Fälle für die Geheimorganisation OSI und ihren Chef Oscar Goldman.

Trotz einer Auflage von über 10.000 gebauten Geräten wurde die Möglichkeit, mit sechs Personen zu flippern, von vielen Spielern nicht genutzt. Bally-Chef Norman Clark sagte später, dies sei eine seiner größten Enttäuschungen im Flipper-Design gewesen.
Technisch gesehen bietet der Six Million Dollar Man soliden Spielspaß.
Am oberen Spielfeldrand befindet sich ein Kugelfangloch zur Bonuserhöhung, flankiert von zwei Kugeldurchlaufbahnen. Das Anspielen dieser Bahnen und dreier Ziele am linken Rand in der Mitter des Spielfeldes ergeben die Zahl 50.000, den Bionic Power Score.
Zwei Spinner führen rechts und links zum Kopf des Spielfeldes, dazwischen befinden sich in klassischer Kombination drei Schlagtürme.
Am rechten Spielfeldrand befinden sich noch fünf Fallziele, die bei kompletter Versenkung die Werte der Spinner erhöhen, ein Special oder einen Extraball gewähren.
Zwei Extras des Six Million Dollar Man seien noch erwähnt: zum einen das Freiball-Tor, das als Bonus die Kugel von der rechten Auslaufbahn nicht ins Aus, sondern wieder vor den Abschuß befördert. Zum anderen gibt es noch den Play-More Post. Beim Treffen des Kugelfangloches oder des Zieles unter den unteren Schlagturm wird das Post ausgefahren und soll den Ballverlust zwischen den Flipperfingern verhindern. Beim Treffen der zwei Überrollsterne oder der inneren Durchlaufbahnen wird das Post jedoch wieder eingefahren.

Im Six Million Dollar Man sind die MPU AS2517-35, das Power Supply Module AS2518-18 sowie das elektronische Soundmodul AS2518-32 im Einsatz.

The Six Million Dollar MAn, Backglas
Backglas · Zoom
The Six Million Dollar MAn, Spielfeld
Spielfeld · Zoom
The Six Million Dollar MAn, Maschine
Maschine · Zoom