| Modell: |
489 |
| Datum: |
September 1979 |
| Prod: |
8875 |
| Design: |
Barry Oursler |
| Art: |
Constantino Mitchell |
| Der Time Warp ist einer der beiden Flipper, die von Williams
mit Bananenflipperfingern ausgestattet wurden. Nachdem der Disco Fever
ein Jahr zuvor mit dieser Neuerung Aufsehen erregte, versuchte
Williams beim Time Warp an diesen Erfolg anzuknüpfen. Da Williams
sich dieses Flipperfingerdesign hat patentieren lassen, konnte auch
kein anderer Hersteller dieses Designfeature einsetzen. Trotz
seines eigenwilligen Designs (nicht nur der Flipperfinger) wurde auch
der Time Warp ein Erfolg. Allerdings war auch er (wie fast alle noch
folgenden Modelle) weit davon entfernt, die Verkaufszahlen des neun
Monate zuvor erschienenen "Flash" zu erreichen. |
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Das Spiel beginnt am oberen Spielfeldende. Dort befinden sich
drei Lanes (A-B-C), welche den Wert des "Bulls Eye Target" bis zum
Extraball erhöhen, sowie ein Kugelfangloch mit verschiedenen
Wertungsstufen.
Darunter finden sich insgesamt fünf Schlagtürme.
Ungefähr auf gleicher Höhe hat Williams an der rechten
Seite ein weiteres Kugelfangloch platziert. Hier kann der Spieler
z.B. den Bonus addieren lassen. Ungefähr auf der Hälfte des Spielfeldes befinden sich dann zwei Targetbänke mit drei bzw fünf Targets. Hier kann der Spieler hohe Wertungen und Bonuspunkte erzielen. Die 5er Targetbank erhöht den Bonusmultiplikator (2x, 3x, 5x, 10x). Der Bonus zählt beim Time Warp nur bis maximal 12.000 Punkte. Allerdings kann der Spieler damit beim 10-fachen Multiplikator schon 120.000 Punkte erreichen. Man darf auch nicht vergessen, daß der Time Warp nur über eine 6-stellige Anzeige verfügt. Ganz an der rechten Seite, fast parallel zum Abschuß, befindet sich dann noch die Bahn zum "Bullseye Target". Hier gibt es den Extraball zu erspielen. Den Abschluß des Spielfeldes nach unten bilden dann die Bananenflipper, welche dem geübten Spieler erlauben, mit jedem Flipperfinger nahezu jeden Punkt des Spielfeldes zu erreichen. |
| Technisch gesehen ist der Time Warp ein Standardgerät
der damaligen Zeit. Auch in dieser Maschine finden sich alle Platinen
der System6-Serie. Bemerkenswert ist noch, daß Williams den Time Warp nicht mit optischen Effekten ausgestattet hat und das, obwohl genau diese zum großen Erfolg des Flash beigetragen haben. So gesehen ist der Time Warp dann eher ein Gerät der "alten Schule". |
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